„Platons Runde“

 

 

Platons Runde

Das Bild, die Schule von Athen, gemalt von Raffael 1510 – 1511, diente als Inspiration, „Platons Runde“ im Oktober 2013 ins Leben zu rufen. Die Absicht war es, einen Philosophiekreis zu schaffen, indem das offene Gespräch vorrangig ist.

Die Referenten finden sich aus unserer Mitte heraus, deren Vorträge und Beiträge dann lebhaft diskutiert werden.

So entwickelte sich Platons Runde mehr und mehr, zu einem philosophischen Gesprächskreis, um die Welt, unsere Irrtümer, das Gute und Böse, unser Tun und Sein, den Sinn des Lebens besser zu verstehen.

Bekanntlich geht es in der Philosophie um die „Liebe zur Weisheit“, wobei wir versuchen, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.

Auch wenn das Kerngebiet der Philosophie die Logik als die Wissenschaft des folgerichtigen Denkens ist, möchten wir zugleich die ersten Gründe des Seins und der Wirklichkeit, also die Metaphysik, im Auge haben.

Platons Runde ist öffentlich. Ungeachtet dessen ist Platons Runde stets ein ideeller, persönlich geschützter Raum, getragen von gegenseitigem Respekt und Toleranz.

Herzlich willkommen.

 

Ralf Jantzen - Initiator von Platons Runde

Info und Fragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder SMS oder Whatsapp an 0171 33 56 957 oder die gute alte Post - Lindenstraße 23  in 56204 Hillscheid

 

Die nächste Veranstaltung:

 

Theodor Adorno

 

Aspekte des neuen Rechtsradikalismus(1967)

 

Montag, 11. November 2019

19:00 Uhr - Hotel Kleiner Riesen

Januarius-Zick-Straße 11, 56068 Koblenz

 

Referentin: Christine Holzing

 

 

Vor dem Hintergrund des damaligen NPD-Aufstiegs analysiert Adorno bereits 1967 Ziele, Mittel und Taktiken des „neuen Rechtsradikalismus“ und verglich diese mit dem „alten“ Nazi-Faschismus.

 

Was Adorno bereits vor 50 Jahren als Gefahr erkannte, nämlich die latent in Teilen unserer Gesellschaft schlummernde Rechtslastigkeit, ist heute wieder aktueller denn je. - Auch bei uns, was wir nach dem zweiten Weltkrieg in Anbetracht unserer Geschichte kaum für möglich gehalten hätten.

 

Aktuell erleben wir einen schleichenden Rechtsradikalismus, von dem schon Adorno erkannte, es ist kein psychologisches oder ideologisches Problem, sondern ein höchst reales und politisches

 

Unsere Referentin Christine Holzing wird die Gedanken und Warnungen von Adorno anhand seines bereits 1967 erschienenen Buches vorstellen.

 

Und Platons Runde lädt ein, im Anschluss daran zu diskutieren, inwieweit das heute noch oder schon wieder zutrifft.

 

Und was zu tun ist, um uns vor dem, was zwischen 1930 und 1945 passierte, zu schützen.

 

 und wie immer sind Freunde und Gäste herzlich eingeladen

 

 Ihr / Euer Ralf Jantzen